h1

#header

November 11, 2009

BILD2579_jik

h1

November 11, 2009
h1

#liebesgedicht

November 11, 2009

eine wirklichkeit vor
der wirklichkeit des pulses
das ist traum
fast fieber

gefühle sind meer
und wasser auf wasser
das ist fieber
auch wenns besungen
auch wenn sprichwörtlich
die steine daran zerrinnen könnten

nicht unsere
denn gemeinschaftliches stein auf stein
ist mir eine ruhige nacht
ohne das verlangen nach mehr
das verklingen der klage
das apathische mauer an mauer

das meer
sieh doch, sieh nochmal hin
die ganken ein holzerner fass
eine kirchenmaus
das ich ( treibe so dahin )
wenns hochkommt etwas schaum
etwas dichtung

derweil bleibe ich sturm
umringt von einer nacht
die nacht umringt vom pochen
da du nicht hörst
da niemand träumt

h1

#burnett

November 11, 2009

h1

November 11, 2009

secret_garden_m

h1

#ohnmacht

November 10, 2009

gestern in kopenhagen
da reihten sich die regentropfen unter meiner lippe
wilde tiere sprangen in meinem kopf
und ließen laute eines urwaldes von sich
allein zum zwecke des aufruhrs und nichts weiter
denn bei den lippen da reihten sich die regentropfen
und waren ein todlichen wasserfall
außer jemand sprach von trauer und liebe

meine augen waren augen einer menschenmasse
die seltsam leer umhergespült wurde
von einer seltsamen leere auf den straßen
hin und her das wanken der füße
der angeleihmten glieder die wie fahnen wehten
fahnen der entrüstung, des rückzuges
so könnte es jemanden vorgekommen sein
jemanden auf stelzen aus von trauer und liebe
gestern in kopenhagen

h1

#Ferrier; Mahler, Lied von der Erde.

November 7, 2009

das ist unglaublich.

es wehet kühl der schatten meiner fichten
ich stehe hier und harre meines freundes
ich harre sein zu letzen lebewohl

ich sehne mich oh freund an deiner seite
die schönheit dieses abends zu genießen
wo bleibst du ? du lässt mich lang allein.

linkdie worte dazu

h1

#abend

November 7, 2009

und jetzt ist es abend
auf einem dünnen seil balancierend
nach rechts der abend
nach links der abend
ein traum als knotenpunkt

Hamlet ( er wusste es auch ):
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Im Widerstand zu enden. Sterben – schlafen –
Nichts weiter!

h1

#kindchen

November 7, 2009

ein pionier abzeichen, aufschrift : immer bereit
bin zufällt drauf gestoßen, mit 7 denke ich, wurde es mir angebracht,
erinnerung: jungs, blaue hemden, in einer reihe aufgestellt,
ne “mütze” keine ahnung beim fachausdruck,
flach, eine rechteckige form,
- in der hand, die russ. nationalhymne. die räumlichkeiten sind mir unklar,
im “verwendungszweck” – einen langgezogenes rechteck, niedrige decke,
vielleicht eine nachbildung einer schiffsschleuse, hier ist es schwammig, ich weiß es nicht mehr genau, eine frau vielleicht
noch im pelzmantel, die einleitet, einen altären jungen, nicht in gesichtszügen,
aber von körperbau, demnach ein reiferer pionierjahrgang, jahreszeit: winter.
punkt. keine weiteren erinnerungen.
irgendwas mischt sich aber in den bildern anbei, eine besichtigung eines museums vielleicht, für schiffe, ein spielautomat, durch eine qummiöffnung schauen, bei betätigen eines knopfes, wird ein torpedo abgefeuert auf eine “blech” schablone eines kriegsschiffes, das vorbeizieht an einem fadenkreuz, demnach eine simulation eines ubootes in der erinnerung liegt auch der geruch dieser quimmifassung durch die man durchschauen muss. eine melodie die erklingt beim abfeuern, beim “fehlschuss”, treffer, ich denke es war der abschuss, da hierin die aufmerksamkeit lag, die anspanntheit – erwartung. meinen vater, nicht in gesichtzügen,aber in der erwartung, ob er noch eine münze für ein weiteres szenario mitbietet. noch einschiffstyp sehe ich, denn ich in miniaturform, einen glaskasten etwa doppelso groß wie ich, anschaue, alte hohe türen, ich denke farbe blau. hoche fensterbogen – hierin bin ich wieder unsicher, aber an das licht, erinnere ich mich, demnach lange weiße gardienen, und tageslich wie es nur im winter gibt, wenn viel schnee draußen liegt. einen flur, ja, mit den abzeigungen zu den verschiedenen räumen der ausstellung.

h1

#impressionen

November 7, 2009

wie ein verschlafener prinz der spatzen
mit der gelassenheit bei einer wohlklingenden wiederkehrenden melodie
sitze ich leicht im rausch von tabak
gegenüber der welt im weißen schlafrock
trinke meinen tee
und denke nicht nach
das denken ist mir hinterher
es ist zu früh als dass es mich einholen kann
da mein empfinden
sich in der landschaft besser auskennt
besonders in diesen morgenstunden
wenn sie wie gutgebetete witwen sind
die den geruch eines alten kartenspiels verbreiten
wenn alles so scheint wie es ist
selbst der tee schmekt mir wenn er schon längst kalt ist